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Das sollten Sie wissen, wenn Sie aus dem Ausland nach Spanien kommen.

Nirgendwo werden mehr Organe gespendet als in Spanien. Das macht Spanien zu einem Weltmarktführer in Sachen Organspenden und Organtransplantationen. Der Schlüssel dafür liegt in einer effektiven Organisation des nationalen Transplantationssystems. Zusätzlich ermöglicht ein legales System, eine klare und einfache Spende, unterstützt durch den spanischen Charakter, der durch soziales Bewusstsein gekennzeichnet ist und die Organspende fördert.

Spanien ist neben der Organspende, auch führend in der Eizellenspende. Die Eizellenspende ermöglicht vielen Paaren ihren unerfüllten Kinderwunsch zu verwirklichen.

In Spanien ist die Eizellenspende durch das Gesetz der assistierenden Reproduktion geregelt, das die Gesetzgebung eines sicheres Verfahren für Spender, sowie für Empfänger festlegt.

Es sind die Eizellenspenderinnen, die mit ihrer Großzügigkeit in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen. Daher werden diese Spenderinnen liebevoll von den Kliniken betreut und behandelt. Es handelt sich um einen einfachen und sicheren Prozess. Durch die jahrelange Erfahrung in künstlichen Befruchtungen, haben spanische Kliniken die Medikamente für die Spenderinnen reduziert, sowie deren Nebenwirkungen, was ein nahezu risikofreien Prozess ermöglicht.

Das sollten Sie über die Eizellenspende in Spanien wissen:

  1. Die Spende erfolgt ausschließlich anonym. Sie können zwar allgemeine Informationen anfragen, jedoch niemals die Identität.
  2. Es gibt einige Grenzen für Spenderinnen. Die Spenderin muss zwischen 18 und 35 Jahre alt sein und sich in einem guten körperlichen und mentalen Gesundheitszustand befinden. Entscheidet sich eine Frau, Spenderin zu werden, muss sie ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen. Persönliche sowie familiäre Hintergründe werden hinterfragt. Bei Falschaussagen müssen sie mit strafrechtlichen Folgen rechnen. Zudem wird eine körperliche sowie mentale Untersuchung durchgeführt. Durch eine Blutprobe werden sowohl die genetischen und serologischen Untersuchungen von Infektion wie HIV oder Hepatitis analysiert.
  3. Die Eizellenspende ist rein altruistisch, weshalb man für den Erhalt der Eizellen nicht zahlen darf, jedoch erhält die Spenderin eine Aufwandsentschädigung

Die Behandlung für die Eizellenspende:

  1. Der erste und vielleicht wichtigste Schritt ist das Auswahlverfahren der Spenderin. Denn sobald eine Frau als Spenderin geeignet ist und ihre Eizellen spenden darf, werden ihr ein paar Empfänger zugewiesen. Daraufhin werden nach phänotypischen Ähnlichkeiten, äußeren Merkmalen und gleicher Blutgruppe gesucht.
  2. Die weiblichen Zyklen der Spenderin sowie der Empfängerin werden synchronisiert. Damit die Embryonen nach der Entnahme direkt, ohne sie einfrieren lassen zu müssen, in die Empfängerin implantiert werden können.
  3. Anderweitig können die Eierstöcke der Spenderin durch Medikamente stimuliert werden um später eine große Anzahl an Eizellen entnehmen zu können und einzufrieren, bis eine passende Empfängerin gefunden wurde.

Es gibt ein öffentliches Register, so dass alles sehr kontrolliert wird, damit nicht mehr als sechs Kinder durch eine Eizelle desselben Spenders geboren werden. Daher wird es empfohlen, nicht mehr als sechs Zyklen einer Stimulierung der Eierstöcke zu vollziehen.

Zusammenfassend, lässt sich sagen, dass Spanien dank des sozialen Bewusstseins, das in diesem Land besteht, die Nummer eins bei der Eizellspende ist. Die Eizellspende ist gesetzlich geregelt und wird auch von den Gesundheitsbehörden jeder autonomen Region kontrolliert und überwacht. Außerdem ist es eine sichere Behandlung für die Spenderin, sei es während der Stimulierung der Eierstöcke, sowohl als nach der Entnahme der Eizellen.